Gewerkschaftstag wurde eröffnet

Ein Manifest für Mitbestimmung und ein Fest für die Demokratie

NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger eröffnet 17. Ordentlichen Gewerkschaftstag

Foto:NGG

Mit den Worten „Unser Anspruch ist es, für die Herausforderungen in der Arbeitswelt und der Gesellschaft moderne und erfolgreiche Lösungen vorzuschlagen. Um nichts weniger geht es“, hat die NGG-Vorsitzende Michaela Rosenberger heute den 17. Ordentlichen Gewerkschaftstag der NGG in Leipzig eröffnet.

Vor rund 600 Gästen und Delegierten erklärte sie, dass es – getreu dem Kongress-Motto „Frische Rezepte für Gute Arbeit“ - gelte, die passenden Rezepte zu entwickeln und „viele Dinge auf den Prüfstand zu stellen - allein um verlockend schnellen, allzu einfachen Antworten wie Populismus, Nationalismus, Ausländerhass, aber auch dem Abbau von Sozialstandards und Frauenrechten etwas entgegenzusetzen und um den Menschen wirklich zu ermöglichen, die großen Herausforderungen und Probleme durch Globalisierung, Umbrüche in der Arbeitswelt und die Fragmentierung unserer Gesellschaften bewältigen zu können.“

„Wir tun es für unsere Mitglieder“

Die NGG-Vorsitzende erinnerte daran, dass es auch heute - 100 Jahre nach der Novemberrevolution von 1918 - immer noch Aufgabe der Gewerkschaften sei, für Werte wie „willkürfreie Herrschaft und den Willen, friedlich zusammenzuleben“, einzutreten und zu kämpfen. Der Kongress sei daher kein Selbstzweck, sondern gleichermaßen „ein Manifest für die Mitbestimmung und ein Fest für die Demokratie“, schließlich vertrete jede und jeder der Delegierten auf dem Gewerkschaftstag 1.500 Mitglieder: „Wir tun es für unsere Mitglieder, für die Sicherung und Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebensbedingungen: Wir wollen mehr Teilhabe und soziale Gerechtigkeit schaffen und echte Lohngerechtigkeit in Tarifverhandlungen und Betrieben erreichen.“

NGG wolle Lösungsvorschläge für jede Phase der Erwerbsbiografie anbieten und junge Menschen für die NGG-Branchen gewinnen. Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt sei das Engagement in der neuen Arbeitszeit-Debatte.